• Afrikanischer Wildhund
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Die bedrohte Welt der Afrikanischen Wildhunde

Er lebt für die Painted Dogs, wie der Wildhund in Afrika genannt wird: Dr. Gregory Rasmussen. Seit einem Vierteljahrhundert kämpft er in Simbabwe für den Schutz dieser extrem bedrohten Art, der vor allem Wildererfallen zu schaffen machen. Die Akademie unterstützt ihn bei seiner Arbeit.

Bereits vor gut zwei Jahrzehnten hatten Prof. Dr. Henning Wiesner und Dr. Julia Gräfin Maltzan dem Wildbiologen schon einmal geholfen. Damals ging es darum, die Tiere zu immobilisieren und anschließend zu besendern. Mit den dadurch gewonnenen Daten sollten Verhalten und Wanderrouten dieser Tiere erforscht werden. Die Aktion wurde damals vom Bayerischen Fernsehen unter der Leitung von Udo A. Zimmermann auf äußerst spannende Weise dokumentiert. 

 Mittlerweile ist die Situation der Afrikanischen Wildhunde noch immer sehr ernst, wenngleich die Arbeit von Dr. Greg Rasmussen dazu führte, dass der gezielte Abschuss dieser Tiere durch Farmer gestoppt werden konnte. Noch immer aber sind Wildererfallen ein großes Problem für die Hunde. Zwar sind sie eigentlich „nur“ für Gazellen ausgelegt, aber immer wieder verfangen sich Wildhunde in den Schlingen, was nicht selten das Überleben eines ganzen Rudels gefährdet. 

 2017 hat Udo A. Zimmermann Greg Rasmussen besucht und der Akademie davon berichtet, die Dr. Rasmussens Projekt „Painted Dog Research Trust“ unterstützt:

„Wer das Projekt unweit Victoria Falls besuchen will, wird es nicht leicht finden. Sizinda liegt abseits der Hauptverkehrswege, und besteht nur aus wenigen kleinen Gruppen afrikanischer Rundhütten – und der Projektstation....(...). Diesmal gab es einen Hinweis von einem „tour operator“, der einen Wildhund mit Schlinge beobachtet hat. Erst nach Sonnenuntergang gelingt es, das Tier zu finden und mit dem Betäubungsgewehr zu immobilisieren. Der Draht der Schlinge schneidet tief ins Fleisch, ohne Hilfe würde das zum sicheren Tod führen. Da auch die Luftröhre verletzt ist, holt Greg sich vor der Behandlung noch den telefonischen Rat eines befreundeten Tierarztes ein. Schließlich kann das Tier behandelt, die Schlinge entfernt und ein Senderhalsband angebracht werden. Selbstverständlich wird dann im Busch übernachtet, denn der Wildhund und sein Rudel müssen weiter beobachtet werden. Geschlafen wird in einer Art Biwaksack auf dem Boden, aber zur Not, wenn die Skorpione am Rastplatz zu zahlreich sind, auch mal auf dem Dach. Nicht nur das tägliche Tracking, auch die nächtliche Begleitmusik – das nahe „Gekicher“ der Hyänen, ein fernes Brüllen von Löwen – sind wichtige Erfahrungen für die Studenten, Greg selbst hat Jahre seines Lebens so verbracht. 
 Am nächsten Tag dauert es lange, bis der Wildhund gefunden wird, schließlich aber gelingt es. Er ist gut bei Kräften und hat die Aktion offensichtlich gut überstanden. Ein Wildhund mehr, der sein Leben Gregs Arbeit zu verdanken hat.“  

Kontakt

Akademie für Zoo- und Wildtierschutz e.V.
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Telefon 089 99 88 68 50
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Über uns

Die Akademie unterstützt als gemeinnütziger Verein Tier-, Natur- und Artenschutzprojekte weltweit und generiert sich aus Spenden, die steuerlich absetzbar sind. Wir wollen dadurch auch bedrohten und in Not geratenen Tieren helfen, die finanziell nicht abgesichert sind.

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